Packraft kaufen – So findest du sicher das richtige Packraftmodell

Du willst dir ein Packraft kaufen, aber hast keine Ahnung, welches Boot am besten zu dir passt? Bei der Vielzahl an Packraft Stores, verschiedensten Packraftmodellen und Konfigurationsmöglichkeiten ist es als Einsteiger gar nicht so einfach, hier die richtige Wahl zu treffen. Und dabei ist das passende Raft und die richtige Packraft-Ausrüstung entscheidend, wie wohl und sicher du dich später auf dem Wasser fühlst.

In diesem Artikel geben wir dir viele Infos, Tipps und unsere persönlichen Empfehlungen, um dich bestmöglich bei der Wahl des für dich richtigen Packrafts zu unterstützen. Denn nach jahrelanger Erfahrung im Packraftingsport, Packraft-Tests verschiedener Hersteller und einer Menge persönlicher Beratungsgespräche wissen wir, worauf es beim Packraft kaufen wirklich ankommt. Also, let's go!

Einsatzbereich – Welches Packraft passt zu dir?

Die wichtigste Frage ist: Wo soll dein Packraft hauptsächlich zum Einsatz kommen und welche Anforderung stellst du an deine Ausrüstung? Um dir einen ersten Überblick über die verschiedenen Einsatzbereiche und Bootstypen zu verschaffen, haben wir das Angebot an Packrafts einmal grob in vier Kategorien unterteilt: vielseitige Allrounder, spezielle Wildwasser-Packrafts, Ultraleicht-Packrafts und 2-Personen-Packrafts.

1.  Vielseitige Packraft für (fast) alles

Du möchtest eine entspannte Flusswanderung machen, planst einen größeren Land-Wasser-Trip oder willst doch einmal Wildwasser-Packrafting ausprobieren? Gerade für Einsteiger lohnt sich ein möglichst vielseitiges Packraft, das in verschiedenen Einsatzgebieten eine gute Figur macht.

Paddelanfängern raten wir zu einem Packraft in klassischer Bauform mit relativ viel Volumen in den Schläuchen. Denn das bringt Stabilität auf dem Wasser und macht das Raft auch bei anfänglichen Paddelschwächen weniger kenteranfällig. Eine Spritzdecke macht Sinn, wenn du dich mehr und mehr ins Wildwasser trauen willst und nicht nur bei Schönwetter draußen unterwegs bist. Super für Allrounder eignen sich Packrafts mit variabler Spritzdecke.

Ansonsten gilt bei der Ausstattung von Basic-Packrafts, weniger ist mehr. So machen einfache, aufblasbare Sitz- und Rückenkissen und der Verzicht auf Performance-Features wie Schenkelgurte oder Fußstützen die Benutzung super simpel, drücken das Gewicht und natürlich auch den Preis nach unten.

Unsere Empfehlungen für vielseitig einsetzbare Packrafts:

Alpacka Classic kaufen

Alpacka Classic

Für uns das perfekte Eins-Für-Alles-Packraft ist das Alpacka Classic. Mit diesem Modell entwickelte Alpacka Raft das moderne Packraft und bis heute ist es ein echter Klassiker: leicht, robust, easy zu handeln und ohne viel Tamtam! Dabei in lang bewährter Alpacka-Qualität und mit vielen Konfigurationsmöglichkeiten bei Verdeck, Größen und Gepäckverstauung.

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Alpacka Expedition

Ein Allrounder mit sportlicher Bauform und damit noch besserer Wildwasser-Performance ist das Alpacka Expedition. Durch den einstellbaren Rückengurt ist das Expedition individueller anpassbar auf die eigene Körpergröße als das Classic. Ansonsten bleibt die Ausstattung beim Wesentlichen, um – im Vergleich zu den voll ausgestatteten Wildwasser-Packrafts – mit Leichtigkeit und kleinem Packmaß zu punkten. So gut wie überall und jederzeit einsetzbar ist das Alpacka Expedition mit variabler Spritzdecke.  ▶︎ Alpacka Expedition hier kaufen

MRS Nomad S1

Ebenfalls vielseitig einsetzbar ist das Nomad S1 von MRS, wobei das Packraft durch seine lange Wasserlinie besonders gut auf Langstrecken und ruhigen Gewässern performt. Zudem lässt sich das Nomad mit variablem Verdeck und einigen Konfigurationsmöglichkeiten den Wetter- und Tourbedingungen ideal anpassen.  ▶︎ Zu unserem Testbericht

2.  Wildwasser-Packrafts für High-Performance

Wildwasser-Packrafting – das heißt wuchtige Wellen, Stromschnellen und ordentlich Adrenalin! Egal, ob du dich langsam an wildere Flüsse herantasten möchtest oder sogar schon aus dem Kajak- und Wassersportbereich kommst: Im Wildwasser zählt Qualität und High-Performance für deine Sicherheit und maximalen Paddelspass.

Spezielle Wildwasser-Packrafts haben meist eher weniger voluminöse Schläuche und ein schmaleres Rumpfdesign, um das Packraft trotz der ihm eigenen hohen Auftriebskraft gut manövrieren zu können. Diese Agilität ist besonders beim Paddeln in engen verblockten Flüssen, aber auch generell beim Kehrwasserfahren von Bedeutung.

Zusätzlich sind Bug- und Heckform an die Herausforderungen im Wildwasser angepasst: Zum einen lässt ein ausgeprägter Bug-Rocker, also die nach oben gezogenen "Nase", das Packraft einfacher über Stromschnellen hinweggleiten. Zum anderen bringt mehr Volumen im Heck besonders in hohen Wellen mehr Stabilität.

Außerdem zeichnen sich die meisten Wildwasser-Packrafts noch durch weitere Features wie Schenkelgurte, eine Fußstütze oder die interne Gepäckverstauung aus. Das geschlossene Wildwasser-Deck ist eigentlich ein Muss – andernfalls musst du nach jeder Stromschnelle das Packraft ausleeren.

Eine Alternative ohne Spritzdecke sind Selbstlenzer-Packrafts, durch deren Lenzlöcher im Boden das eindringende Wasser einfach ablaufen kann.

Unsere Empfehlungen für Wildwasser-Packrafts:

Alpacka Wolverine kaufen

Alpacka Wolverine

Mit vielen Details aus dem Kajaksport lässt das Alpacka Wolverine keine Wünsche an ein High-Performance-Packraft offen: Höchste Qualität von der Materialverarbeitung bis zu den 4-Punkt-Schenkelgurte, anpassbarer Rückenlehne, Komfortsitz oder unterstützendes Footbrace. Du wirst definitiv vergessen, dass du in einem Schlauchboot sitzt und trotzdem bleibt dieses vollausgestattete Wildwasser-Packraft weit unter 5 kg, super handlich im Packmaß und im Nu auf- und abgebaut.

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Alpacka Gnarwhal

Das Alpacka Gnarwhal kann mit allen Features und Vorzügen vom Alpacka Wolverine punkten. Einziger Unterschied ist der voluminösere Rumpf, der das Gnarwhal etwas gutmütiger bei anfänglichen Paddelfehlern und besonders stabil in Wuchtwasser und großen Wellen macht. Mit der enormen Zuladekapazität von 204 kg ist das Gnarwhal darüber hinaus prädestiniert für starke Paddler*innen und schweres Gepäck. Mit dem Gnarwhal in Größe XL finden auch sehr große Packrafter*innen ein passendes Raft. Das Gnarwhal als Selfbailer-Konfiguration ohne Verdeck dürfte außerdem für alle interessant sein, die auch beim Wildwasser-Packrafting besonders auf Leichtigkeit setzen.

▶︎ Alpacka Gnarwhal jetzt testen  |   ▶︎ Alpacka Gnarwhal hier kaufen

MRS Alligator 2S Pro

Mit dem Alligator 2S Pro bietet auch MRS ein starkes Wildwasser-Packraft mit eigenem Design und allen Ausstattungsmerkmalen bzw. Konfigurationsmöglichkeiten, die wir von einem Performance-Packraft erwarten. Auch das MRS Alligator ist in einer XL-Version und als offener Selbstlenzer (Alligator SB) erhältlich.  ▶︎ Zu unserem Testbericht

3.  Ultraleicht-Packrafts – Wenn jedes Gramm zählt

Verglichen mit Hartschalenkajaks, Faltbooten oder luftgefüllten Schlauchkanadiern punkten Packrafts generell schon mit Leichtigkeit und kleinstem Packmaß. Deshalb verleihen wir das Prädikat "Ultraleicht-Packraft" Booten unter 2,5 kg, womit sie sich optimal für Touren eignen, bei denen jedes Gramm zählt. Dazu gehören längere Wildnis-Expeditionen, genau wie Mikroabenteuer, Bushcrafting- oder Survivaltrips.

Auch als Zweit- oder Ersatzboote beim Segeln und anderen Wassersportarten eignen sich ultraleichte Packrafts, ebenso wie für Bikerafting-Touren, bei denen das Packraft auf der Lenkstange transportiert wird.

Du siehst, die Einsatzgebiete für ultraleichte Packrafts sind vielfältig und die Auswahl an Packraftmodellen ist es auch. Doch gerade wenn es auf Leichtigkeit und Robustheit ankommt, ist hervorragende Qualität gefragt.

Unsere Empfehlung für Ultralight-Packrafts:

Alpacka Caribou testen

Alpacka Caribou

Das Alpacka Caribou ist ein starkes Raft mit ultraleichten 2,27 kg! Trotz seines Leichtgewichts und Mini-Packmaßes ist das Caribou ein robustes Abenteuer-Raft, das so gut wie alles mitmacht. Der extrabreite Bug ist designed für schwere Lasten wie Mountainbikes. Im geräumigen Fußraum ist außerdem genug Platz für die Angelausrüstung oder deinen Vierbeiner. Deine komplette Trekkingausrüstung bringst du im internen Gepäckfach trocken über's Wasser. Das Alpacka Caribou ist einfach das perfekte Rucksackboot, das bei keinem Outdoor-Trip fehlen darf!

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Alpacka Classic

In der offenen Konfiguration ohne Spritzdecke und Cargofly (Gepäckinnenfach) wiegt auch das Alpacka Classic gerade einmal 2,58 kg und eignet sich damit ebenfalls hervorragend für ultraleichte Packrafting-Abenteuer. Besonders für kleinere Paddler*innen unter 1,75 m ist das Classic durch seine Größenabstufung S, M, L interessant, während es das Caribou nur in Einheitsgröße gibt.  

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4.  Zwei-Sitzer-Packrafts für doppelten Paddelspass

Immer beliebter werden Packrafts für zwei Personen, was mittlerweile eine enorme Fülle an Doppelsitzern auf dem Packraftmarkt beweist. Kaum verwunderlich, denn es macht einfach riesengroßen Spass, sich mit seinem Partner, Paddel-Buddy oder gleich der ganzen Familie zusammen die Natur zu genießen.

Möchtest du dir ein 2-Sitzer-Packraft kaufen, ist die bevorzugte Sitzposition der beiden Paddler für die Wahl des geeigneten Packraftmodells entscheidend: 

In Doppel-Packrafts im klassischen Kanu-Stil hast du eine hohe Sitzposition auf dem Raft und paddelst entspannt mit zwei einseitigen Stechpaddeln. Perfekt für große Seen, ruhige Flüsse und ausgedehnte Flachwasser-Touren.

Willst du mit einem 2-Sitzer-Packraft auch ins Wildwasser, eignet sich besser eine tiefere Sitzposition mit Rückenlehne oder zum Knien, eventuell eine Spritzdecke oder ein Selfbailer-Packraft mit Lenzlöchern.

Paddelst du mal solo und mal zu zweit bzw. mit Hund oder Kind an Board, gibt es außerdem große Einsitzer-Packrafts, die sich mit einem zusätzlichen Sitz flexibel zum Doppelsitzer erweitern lassen.

Unsere Empfehlungen für Zwei-Sitzer-Packrafts:

Alpacka Oryx testen

Alpacka Oryx

Mit seinem langen, schmalen Rumpf ist der Oryx Alpackas schnellstes Zahmwasser-Packraft und einfach ideal für ruhige Gewässer. Erfahrene Kanuten können auch Wildwasser bis Klasse II paddeln. Die komfortablen Sitze und das interne XXL-Gepäckfach machen das Oryx zum beliebten Begleiter für ausgedehnte Packrafting-Trips. Ebenso sind mehrtägige Land-Wasser-Touren mit dem Oryx kein Problem: Das Packraft bleibt unter 5 kg Gesamtgewicht und ist sogar noch platzsparender als zwei einzelne Rafts! Gepaddelt wird mit zwei Stechpaddeln oder vom hinteren Paddler alleine mit langem Doppelpaddel.

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Alpacka Forager

Mit dem Forager hat Alpacka außerdem ein Zwei-Personen-Packraft für Wildwassereinsätze gebaut: Lenzlöcher lassen Spritzwasser schnell ablaufen. Die durchgehende dicke Fußmatte schützt bei kniender Sitzposition vor spitzen Steinen und bei Grundberührung. Der variabel einsetzbare Mittelsitz macht aber auch eine erhöhte Sitzposition wie im Oryx möglich. Ein Doppelsitzer mit größtmöglicher Flexibilität!  ▶︎ Alpacka Forager hier kaufen

MRS Barracuda R2 Pro

Ein Wildwasser-Doppelsitzer mit variablem Verdeck bietet MRS mit seinem Barracuda R2 Pro an. Hier sitzt du wie im Einsitzer-Packraft tief im Boot, paddelst mit zwei Doppelpaddeln im Kajakstil und hast optimalem Halt im Wildwasser mit geschlossener Spritzdecke. Für ambitionierte Packraft-Duos eine Menge Fun im Wildwasser!  ▶︎ Schau dir auf YouTube unsere Packraft-Touren im MRS Barracuda R2 Pro an

Aktuelle Packraftmodelle 2021 im Vergleich

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Die passende Größe – So sitzt du optimal im Packraft

Das richtige Packraft muss zu deinem Einsatzbereich, aber natürlich auch zu deiner Körpergröße passen. Außerdem können dein Körpergewicht und das geplante Zuladegewicht bzw. eben die Tragfähigkeit deines Packrafts ein Rolle spielen. Generell solltest du wissen:

Volumen schafft Stabilität: Je größer dein Boot und je voluminöser die Schläuche sind, desto kippstabiler und lastenfähiger ist das Packraft. Dagegen sind kleinvolumige Packrafts zwar kenteranfälliger, dafür aber wendiger und agiler. Entscheide dich also auch für eine Packraftgröße, die deinen Paddelskills entspricht bzw. wie ambitioniert du deine Paddeltechnik in Zukunft verbessern willst.

Länge läuft: Damit ist die Geschwindigkeit deines Packrafts besonders im Zahmwasser gemeint. Rafts mit langer Wasserlinie verdrängen weniger Wasser und benötigen dadurch weniger Anstrengung beim Paddeln. Für den Wildwassereinsatz ist allerdings ein langes Packraft weniger geeignet, da es schwerer zu manövrieren ist.

Die richtige Sitzposition im Packraft

Du sollst bequem in deinem Packraft sitzen, doch je sportlicher deine Packraft-Touren werden, desto wichtiger ist eine gute Verbindung zwischen Paddler*in und Boot. Hast du zu viel Spielraum im Sitzbereich, fehlt dir die nötige Kontrolle.

Deshalb sollten besonders Wildwasser-Packrafts gut auf deine Sitzlänge abgestimmt sein und dir die richtige Sitzposition ermöglichen: Dein Rücken sollte im Lendenbereich eng an der Rückenlehne anliegen und einen aufrechten Sitz garantieren. Liegt deine Körpermitte durch die fehlende Rückenunterstützung zu weit hinten, bekommst du einfach nicht den nötigen Druck auf's Paddel. Gleiches passiert, wenn dein Sitzkissen nichts taugt und du viel zu tief im Boot sitzt.

Mit den Füßen solltest du dich vorne gut abstützen können, sodass deine Beine leicht angewinkelt sind. Je besser du dich in dein Packraft „einspreizen“ kannst, umso reaktionsschneller kannst du das Boot im Wildwasser steuern. 

Körpergrösse und Sitzlänge richtig messen

Viele Packraftmodelle gibt es leider nur in Einheitsgrößen ohne individuelle Anpassungsmöglichkeiten. Für Basic-Packrafts, gelegentliche Touren oder Paddler*innen mit einer durchschnittlichen Körpergröße kann das ausreichen. 

Bei Wildwasser-Packrafts kommt es jedoch auf einen sicheren Sitz im Boot an. Deshalb empfehlen wir dir, hier genauer auf die Größe zu achten, bevor du ein Packraft kaufst. Kleine und sehr große bzw. schwere Paddler*innen sollten sich in jedem Fall vorab gut über die Maße und Zuladekapazität des Packrafts der Wahl informieren.

Einige Hersteller geben bei ihren Packrafts an, für welche Körpergröße die jeweiligen Modelle geeignet sind. Dagegen bezieht sich Alpacka Raft konsequenterweise auf die Sitzlänge, da diese Größe entscheidend ist, wie gut du in den Sitzraum passt – schließlich sitzt du ja und liegst nicht im Boot. Alpacka ist auch der einzige Hersteller, der alle Wildwasser- und Classic-Packrafts passgenau in den Größen S, M, L und XL anfertigt.

Sitzlänge richtig messen

So misst du deine Sitzlänge richtig:

Lege ein Maßband beginnend von einer Wand auf den Boden. Setze dich auf das Maßband mit dem Rücken aufrecht an die Wand. Die Beine sind ausgestreckt, die Zehen angezogen. Am Besten ziehst du dir zum Messen die Schuhe an, die du zum Paddeln trägst.

Der Abstand von der Wand bis zu deinen Fersen entspricht deiner Sitzlänge.

Ausstattung – Welche Features braucht dein Packraft?

Wie du bereits in diesem Artikel lesen konntest, machen die verschiedenen Features nicht nur den Unterschied zwischen Basic- und Performance-Packraft. Mit Ausstattungsoptionen wie Verdeck, Lenzlöchern, Schenkelgurten oder Gepäckfach lässt sich dein Packraft passgenau auf dich und deinen Einsatzbereich abstimmen. Darum fassen wir hier noch einmal alle gängigen Features zusammen:

Verdeck und Spritzdecke

Ob es ein offenes Packraft oder ein Boot mit Spritzdecke sein soll, ist eine grundlegende Entscheidung beim Packraftkauf, da hier auch nichts mehr nachgerüstet werden kann. Beim Verdeck sind das die beiden gängigsten Varianten:

1.  Das geschlossene Wildwasser-Deck

Eine geschlossene Spritzdecke, auch Wildwasser-Deck genannt, ist fest mit dem Packraft verbunden und schützt dich optimal vor Spritzwasser, aber auch gegen Kälte und Wind.

Wie im Kajak steigst du durch eine ovale Sitzluke ins Boot. Um das Packraft nun wasserdicht zu verschließen, fehlt noch die Spritzschürze, die bei Packrafts meist aus ultraleichtem PU-Nylon besteht. Mittels Gummizug oder Trägern zieht man diese noch unter die Schwimmweste und stülpt sie über den versteiften Süllrand der Sitzluke. So entsteht ein abgedichteter Kamin, der Körper und Boot verbindet. 

Aber keine Sorge: Beim Kentern öffnet sich die Spritzdecke in der Regel von selbst, oder man kann durch einen einfachen Griff an der vorderen Schlaufe die Spritzschürze auch unter Wasser schnell vom Süllrand lösen.

▶︎ Unser Packraft Tutorial-Video zum geschlossenen Wildwasser-Deck bei YouTube

2.  Variable oder abnehmbare Spritzdecke

Packrafts mit variablen Spritzdecken sind besonders anpassungsfähig: Entweder du paddelst mit geschlossenem Verdeck oder aber du kannst das verdeck mit einem Reißverschluss großflächig öffnen, aufrollen oder bei manchen Modellen sogar komplett abnehmen. Das ist besonders bei heißen Temperaturen und auf leichten Packraft-Touren angenehm sowie bei großer Gepäckzuladung praktisch. 

Mit variablen Spritzdecken bleibst du super flexibel, was deine Tourenplanung angeht und besonders für Allrounder ist ein abnehmbares Verdeck sinnvoll. Beachte nur, dass diese Spritzdecken, im Gegensatz zum geschlossenen Wildwasser-Deck, durch die Reißverschlüsse nicht mehr zu 100% dicht sind und du immer etwas Wasser im Boot haben wirst. 

Wildwasser-Packrafting im Alpacka Wolverine

Alpacka Wolverine mit geschlossenem Wildwasser-Deck

Selbstlenzer-Packrafts (Selfbailer)

Ein Selbstlenzer (engl. Selfbailer) ist ein Packraft ohne Spritzdecke, hat aber gegenüber dem klassischen offenen Packraft ein paar zusätzliche Vorteile zu bieten:

Zum einen haben Selbstlenzer sog. Lenzlöcher im Boden, durch die das ins Boot schwappende Wasser wieder abfließen und das Packraft somit nicht volllaufen kann. Zum anderen sind Selfbailer-Packrafts mit einem luftgefüllten Boden, oder zumindest einem erhöhten Sitzkissen, ausgestattet, damit du trotz der Löcher im Boden größtenteils im Trockenen sitzt.

Selfbailer sind die richtige Wahl für Wildwasser-Paddler*innen, die möglichst leicht und agil unterwegs sein möchten. Gerade beim Scouten von Stromschnellen oder Packraft-Touren mit vielen Umtragungsstellen sind Selbstlenzer enorm praktisch.  ▶︎ Unser Selfbailer-Vergleichsvideo bei YouTube

Schenkelgurte

Für uns ein echter Gamechanger beim Packraften! Durch den festen Halt deiner Beine in den seitlich an den Schläuchen befestigten Schenkelgurten findest du optimalen Halt im Boot. Neben einem viel sichereren Gefühl im Wildwasser schaffen sie für uns auch spürbare Verbesserungen der Fahreigenschaften im Packraft: nämlich bessere Kontrolle, leichteres Kanten, genaueres Steuern und einfacheres Boofen.

Schenkelgurte drücken natürlich auf die Waage und sind für reine Zahmwasser-Touren oder Ultraleicht-Packrafting überflüssig. Ab Wildwasser II würden wir jedoch nicht mehr auf dieses Feature verzichten wollen!

▶︎ In diesem Tutorial-Video erfährst du mehr über Schenkelgurte im Packraft

Fußstütze (Footbrace)

Aufblasbare Fußstützen sind die Rettung für kleinere Paddler*innen unter 1,70 m, denen die meisten Packrafts auf dem Markt viel zu groß sind. Mithilfe von Footbraces kann der Sitzraum um gut 15 bis 20 cm verkürzt werden.

Aber auch für durchschnittlich große Packrafter*innen ist ein Fußkissen praktisch, da sie eine bequemere Auflagefläche bieten, als der ansonsten ziemlich eng zulaufende Fußraum im Packraft. 

TIZIP-Reißverschluss und Internes Gepäckfach (ISS)

Packrafts sind durch ihr Leichtgewicht und kleines Packmaß natürlich wie gemacht für mehrtägige Trekkingtouren mit Sack und Pack(raft). Die Paddelausrüstung im Rucksack ist also kein Problem, nur wohin mit Zelt, Schlafsack, Backpack und Co. wenn wir dann auf dem Wasser sind? Die Lösung heißt „Internal Storage System“, kurz ISS.

Bei Packrafts mit ISS lässt sich das Boot über einen wasserdichten Reißverschluss (TIZIP) öffnen, sodass du die Luftschläuche des Rafts als internes Gepäckfach nutzen kannst. Perfekt für alles, was du während der Paddeltour nicht benötigst und trocken über's Wasser bekommen willst.

Weitere Vorteile des Internal Storage Systems: Durch das Gepäck im Inneren des Bootes anstatt auf dem Bug hältst du den Schwerpunkt des Bootes schön tief, was die Fahreigenschaften deines Packrafts besonders im Wildwasser deutlich verbessert. Außerdem läufts du nicht Gefahr, bei einer Kenterung dein Gepäck zu verlieren.  

▶︎ Zu unserem Tutorial-Video wie du dein Gepäck mit ISS im Packraft verstaust

Unsere Tipps, worauf es beim Packraftkauf ankommt

Gute Qualität macht den Unterschied

Im Netz werben immer mehr Luftboote mit dem Label "Packraft", doch leider stecken oft nicht mehr als simple Badeboote oder viel zu schwere Schlauchboote dahinter. Beides hat sicherlich seine Daseinsberechtigung, aber eben nur wenig mit Packrafting zu tun. Möchtest du ein Packraft kaufen, mit dem du viele Jahre Freude hast, achte auf gute Qualität!

Hochwertige Packrafts bestehen aus Polyurethan-beschichtetem Nylon (ab 210 den), niemals aus PVC. Um ein Schlauchboot so extrem robust,  witterunsgbeständig, packbar und leicht zu machen, ist Knowhow und der Einsatz erstklassiger Materialien gefragt. Hinzu kommen aufwendige Verfahren zur Verarbeitung der Naht- und Klebestellen, die meisens nur in Manufakturbauweise produziert werden können.

Das alles kann einen Preisunterschied von mehreren hundert Euro zwischen verschiedenen Packraftmodellen ausmachen, aber eben auch, wieviel du von deinem Packraft erwarten darfst. Gerade wenn du abseits in der Natur unterwegs bist, solltest du dich auf dein Packraft und deine persönliche Schutzausrüstung zu 100% verlassen können.

Wir vertrauen seit Jahren der Erfahrung und Spitzenqualität von Alpacka Raft. Der US-Hersteller ist Pionier auf dem Markt und wir teilen nicht nur die Leidenschaft für's Packrafting, sondern auch unsere Unternehmenswerte mit den Guys aus Colorado! Aber überzeuge dich am besten selbst und teste ein Alpacka Packraft!   

Packraft Stores – Vertrauen ist gut, Support ist besser!

Die meisten Packrafts kannst du derzeit nur online kaufen. Achte deshalb im Netz auf einen professionellen Packraft Store, der einen guten, bestenfalls telefonischen Kunden-Support anbietet. Fast alle Packrafts werden derzeit in den USA, Russland oder China produziert und wir würden die Finger von Bestellungen bei Händlern lassen, die keine Niederlassung oder offiziellen Vertreter im deutschsprachigen Raum oder zumindest in der EU haben.

Möchtest du trotzdem bei einem Packrafts Store außerhalb der EU kaufen, beachte, dass es sich fast immer um Netto-Preise handelt, die einen ganzen Rattenschwanz an zusätzlichen Kosten nach sich ziehen können: meist üppige Versandkosten, Einfuhrumsatzsteuer (in Deutschland 19%), evtl. Zollgebühren (ca. 2%) und evtl. Kreditkarten- oder Überweisungsgebühren (ca. 2%). Insgesamt kann sich dein Bestellwert da schnell mal um 20 bis 30% erhöhen.

Zudem hast du nur selten einen guten Kundenservice, wenn es um Reklamationen oder Reparaturen geht und wenn es noch Probleme mit dem Zoll gibt (schon 1000 Stories gehört) mehr Ärger und Aufwand als Ersparnis.

Die besten Packraft Stores in Deutschland und Österreich sind Packraft Europe für Alpacka Raft und der Anfibio Packrafting Store für die Marken MRS, Anfibio und Kokopelli.

Packraft gebraucht kaufen – Hier wirst du fündig

Wenn du erst einmal in den Packraftingsport schnuppern und nicht gleich so viel Geld investieren möchtest, kann auch ein gebrauchtes Packraft die richtige Wahl sein – falls du das Glück hast, ein passendes Second-Hand-Modell zu finden. Denn leider werden auf dem Gebrauchtmarkt bei Ebay Kleinanzeigen & Co. nur selten Packrafts angeboten.

Solltest du doch fündig werden, schau dir bei Privatverkäufen das Packraft immer lieber persönlich an und check das Boot vor Ort im aufgeblasenen Zustand ganz genau durch!

Die beste Chance auf ein Schnäppchen in guter Qualität hast du bei Abverkäufen von Demo-Booten oder Ausstellungsware bei den genannten Packraft Stores. Auch bei Packraft Explorers kannst du ein Packraft gebraucht kaufen, wenn wir zum Ende der Saison im Herbst einen Teil unser Mietflotte verkaufen. Abonniere unseren Newsletter und du erfährst als Erste*r, wann unser Abverkauf startet!

Try before buy – Packraft mieten und testen

Du möchtest Packrafting einmal ausprobieren oder ein bestimmtes Modell vor dem Kauf testen? Oder legst du Wert auf eine qualitative Ausrüstung, aber bei wenigen Einsätzen im Jahr scheint sich solch ein Investment nicht zu lohnen? Bei Packraft Explorers kannst du dir ein hochwertiges Alpacka Packraft mieten und in Ruhe ausprobieren – für ein Wochenende oder länger.

Wir schicken dir die komplette Packraft-Ausrüstung inklusive Paddel, Schwimmweste, Wildwasserhelm und Rucksack nach Hause, innerhalb Deutschlands sogar kostenfrei. Miete dein Packraft schnell und easy online oder kontaktier uns, wenn wir dich dabei unterstützen können! Hast du Fragen zur Packraft-Vermietung schau auch gerne in unseren FAQ-Bereich!


Wir hoffen, dich mit diesem Artikel bestmöglich beim Packraftkauf unterstützen zu können! Auf unserem Packraft Blog findest du außerdem immer mehr ausführliche Packraft-Tests. Für eine Hersteller übergreifende Übersicht der aktuellen Packraftmodelle 2021 lass dir unsere große Vergleichstabelle zuschicken

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Laura & Tom @packraftexplorers


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Deine Fragen – Dein Feedback:

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  1. Liebe Packraftexplorers,

    ich bin vor kurzem auf euren Youtube-Kanal und eure Seite gestoßen und muss erstmal sagen, dass ihr das wirklich super macht und ihr mich fast schon davon überzeugt habt mir auch ein Packraft anzulegen. Danke auch für eure super Packraft-Vergleichstabelle. Die hilft wirklich enorm weiter.

    Ich habe aber eine, für mich wichtige, Frage. Aktuell besitze ich ein 2er Luftkajak der Marke SeaEagle das mit 1100 Decitex Material schon brutal robust ist. Allerdings ist das natürlich transporttechnisch ein ziemlicher Klotz.

    Dafür habe ich bei meinen Touren noch nie das Gefühl gehabt, dass ich mir ein Schramme oder ein Loch in mein Boot fahre. Boden oder Astkontakt steckt das Boot locker weg. Das gibt mir immer ein sicheres und gute Gefühl bei der Fahrt.

    Technisch fahre ich aktuell Flüße bis zu WW3. Auf den Anbieterseiten oder bei Youtube-Videos für Packrafts wird immer von "robusten", "langlebigen" Booten/Materialen gesprochen. Ich kann aber sehr schwer einschätzen wie robust das Material wirklich ist. im Internet finde ich keine anschaulichen Tests/Vergleiche zu den Packraft-Materialen.

    Könnt ihr mir dazu ein Feedback und Eure eigene Erfahrung dazu nennen? Müsst ihr eure Boote nach Touren des öfteren flicken oder ist das nur ein Irrglaube von mir, weil ich das immer im Vergleich zu meinem Boot sehe.

    Das wäre sicher auch ein Thema das Viele in eurem Youtube-Kanal interessieren könnte.

    Viele Grüße und Danke

    Tobi

    PS: Macht weiter so 🙂

    1. Hey Tobi, erst einmal DANKE für deine tolles Feedback!
      Das freut uns wirklich sehr und wir hoffen, dich bald noch vollständig zur Anschaffung eines Packraft überzeugen zu können. 😆👍

      Nun zu deinen Fragen: Als erstes können wir dir sagen, dass wir nach 6 Jahren und unzähligen Packrafttouren bis heute noch kein einziges Loch in unseren Packrafts hatten und wir daher auch überhaupt keine Bedenken mehr haben, wenn wir bei Niedrigwasser über Felsen schrammen oder bei Umtragungen das Boot durchs Unterholzen ziehen müssen. Natürlich kommt es dabei aber auch auf die Wahl deines Packrafts an und aus welchen Material die Schläuche (Tubes) und der Boden besteht denn hier gibt es doch ein paar Unterschiede. Wie du bestimmt schon gesehen hast, fahren wir großteils die qualitativ sehr hochwertigen Packrafts von Alpacka und können daher auch nur jedem dazu raten mehr Geld für gute Qualität aus zu geben.

      Eine Sache gilt es aber bei Packrafts zu beachten, die einen integrierten Gepäckreißverschluss (TiZip, ISS, Cargofly) haben. Dieser luftdichte Reißverschluss benötigt etwas Pflege und Sorgfalt bei Sand und Dreck. Wenn man den Reisverschluss aber immer schön sauber, gefettet und trocken hält, hält der auch ewig und sollte es doch mal passieren, dass er undicht wird kann man ihn gegen einen neuen Reisverschluss austauschen lassen. Obwohl dieser Reißverschluss eine potenzielle Schwachstelle darstellt, ist es aber dennoch die beste Erfindung und Erweiterung für uns Packrafter überhaupt. Denn wo sonst kann man das Gepäck so sicher und aufgeräumt verstauen als direkt im Schlauch selbst? Wir werden daher nie wieder ein Packraft OHNE Cargofly nehmen.😉

      Zu deiner Materialfrage: „Decitex“ oder bei Packrafts übliche „Denier“ ist eine Maßeinheit (g/km) für die Fadenstärke des Grundmaterials. Decitex gibt das Gewicht eines 10.000 Meter langen Fadens an und Denier das Gewicht für 9.000 Meter. Somit muss man bei der Umrechnung etwas aufpassen und darf sich nicht täuschen lassen. Zusätzlich zur Fadenstärke kommt dann noch die unterschiedliche TPU-Beschichtungen (einseitig, beidseitig, mit abriebfesten Partikel oder ohne, usw.) mit hinzu. In meiner Vergleichstabelle kannst du genau ablesen, welche Materialstärken die unterschiedlichen Hersteller so anbieten. Bei Alpacka Raft hättest du sogar die Möglichkeit, dir dein Packraft aus noch stärkerem Vectran-Gewebe anfertigen zu lassen.

      Wir haben uns schon oft dazu Gedanken gemacht, wie wir ein anschauliches Video über die verschiedenen Materialien drehen könnten ohne dabei Packrafts aufschneiden zu müssen. Wir bräuchten dazu erstmal viele unterschiedliche Packraft-Materialien und dann ein Testverfahren, um zu zeigen, wie robust und langlebig die einzelnen Materialien wirklich sind. Da der Aufwand für so ein Video doch sehr groß ist, wird es noch etwas dauern bis wir das umsetzen können. Aber es steht hoch oben auf unserer Liste, da es wirklich mal sehr interessant sein könnte.

      Ich hoffe, das hat ein paar Fragen beantwortet. Wenn du mehr hast, lass es uns wissen:)!

      Liebe Grüße und bis bald! Tom

  2. Hi,

    kurze Frage: wenn ich das richtig sehe, seit Ihr ab und an im MRS Barracuda unterwegs? Wenn ja, hast Du / habt Ihr dazu irgendwo einen Test, oder eine Einschätzung? Mir geht’s vor allem (auch) um die Frage ob das Boot auch solo zu fahren ist.

    Grüße aus Schweden, und Danke für die spannenden Videos auf Youtube!
    Thomas

    1. Hi Thomas,

      erstmal vielen Dank für dein tolles Feedback zu unseren YouTube-Videos, das freut uns riesig, dass du hier dabei bist!

      Und zu deiner Frage: Genau, wir sind stolze Besitzer des MRS Barracuda R2 Pro und wirklich sehr zufrieden mit dem Zweisitzer. Für’s Wildwasser ist das Packraft einfach top, haben uns vorne und hinten auch noch Schenkelgurte eingebaut. Dieses Zweisitzer-Packraft kann man nicht solo fahren, auch weil unser Modell noch eine durchgängig feste Spritzdecke hat. Die aktuellen Modelle haben eine abnehmbare Spritzdecke oder man greift gleich zur offenen Variante des Barracuda R2. Trotzdem sind diese Modelle für zwei Personen gedacht, ich denke alleine sind sie einfach zu schwer manövrierbar.

      Wenn ihr nach einer Kombilösung sucht, könnte das MRS Adventure X2 etwas sein oder das Explorer 42 von Alpacka Raft.

      Für unser Barracuda ist auf jeden Fall noch ein ausführliches Testvideo geplant! Wir hoffen, wir konnten jetzt schon einmal weiterhelfen und schicken beste Grüße nach Schweden!
      See You on the River!

      Laura & Tom ?

  3. Moin Tom,
    wie Du schon erwähnt hast, es gibt noch nicht viele Informationen zu Packrafts im Netz. Daher würde ich gerne Deinen Erfahrungsschatz anzapfen: kennst Du das Frontier CW 250 oder ähnliche von Frontier? Ich und mein Freund würden uns gerne Packrafts kaufen, wichtig für uns sind Spritzschutz und Finne, da wir eher Langstrecke auf ruhigeren Gewässern machen. Verliebt haben wir uns in das MRS Nomad, der Preis ist nur leider nicht stemmbar für 2 Boote, so stießen wir auf das Frontier. Wenn Du in dieser „verseuchten“ Zeit Lust hast uns ein paar Zeilen dazu zu schreiben, vielleicht hast Du ja sogar noch andere Alternativen oder Shopadressen, wir würden uns sehr freuen!
    Gute Gesundheit und besten Gruß aus Hamburg, Jantje

    1. Hallo Jantje,

      oje, deine Nachricht ist leider bei uns im Spam-Ordner gelandet und desshalb haben wir sie leider nicht gesehen. Jetzt während der ruhigen und immer noch „verseuchten“ Zeit 😉 habe ich endlich mal Zeit hier aufzuräumen und kann dir antworten. Hoffentlich ist es noch nicht zu spät.

      Zu deiner Frage bzgl. den Frontier-Packrafts. Ja ich kenne diese und habe sie auch schon in live gesehen, aber bin selbst noch nie damit auf dem Wasser gefahren. Grundsätzlich muss ich sagen, dass die Frontiers optisch schon sehr an die früheren Alpackarafts erinnern und der Unterschied liegt wirklich nur im Detail, die für Laien auch nicht auf den ersten Blick festzustellen sind. An und für sich sind die Frontiers gute Einsteiger-Packrafts. Einziger Nachteil könnte sein, dass man bei Schäden oder Mängel auf sich alleine gestellt ist, da es in Europa keinen Servicepartner gibt, der eventuell Reparaturen vornehmen könnte. Zwecks Frontier oder MRS-Nomad S1 kaufen würde ich mal die Augen in Ebay Kleinanzeigen offen halten. Ab und zu findet man hier ein passendes Angebot dazu, aber wirklich nur selten. D.h. am besten gleich einen Alarm für „Packraft“ einstellen und schauen was da so kommt. Wenn ihr pro Jahr nur wenige Touren macht, wäre eine sehr günstige Alternative das Nomad-S1-Light bei Anfibiostore.de oder ein anderes MRS-Packraft bei trekpack.de zu mieten. Dann hat man für die paar Touren pro Jahr auch immer ein Top gepflegtes Boot und spart sich den Lageraufwand.

      Ich hoffe das hilft dir weiter.
      Liebe Grüße nach Hamburg aus Regensburg.
      Tom.

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